Das ganze Konzept als PDF: Kita Konzept (PDF)

Wir verstehen uns als Begleiter des Kindes, seiner Familie und als Helfer, wenn es notwendig ist. Jedes Kind mit seiner Familie ist bei uns willkommen. Gemeinsamkeiten unterschiedlicher familiärer, kultureller und ethnischer Herkunft sollen entdeckt und gefördert werden, ohne Unterschiede. Das Kind und seine Familie erfährt Wertschätzung all dessen, was ihre besonderen, individuellen und vielfältigen Er-fahrungen ausmachen.

Das Kind steht im Mittelpunkt, mit seinen Gefühlen wie Freude, Angst, Wut, Trauer, mit seinen Bedürf-nissen, seinen Träumen, seiner Lebendigkeit und seiner Neugierde. Das Kind wird als aktiver Mitgestalter von Entwicklung und Bildung gesehen.

Unser partnerschaftlich-demokratischer Erziehungsstil hat das Ziel ist, den Kindern immer größere Freiräu-me zuzugestehen, es ihnen zu ermöglichen Grenzen selbst zu finden und einzuhalten und immer mehr Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

In unserer Einrichtung praktizieren wir die gruppenübergreifende Arbeit. Dies beinhaltet eine Gruppenzugehörigkeit, in der die Kinder einen festen Platz in der Kindertageseinrichtung haben. Die Kinder wählen ihre Spielpartner, Spielmöglichkeiten und Spielorte ihren Neigungen und Interessen entsprechend.

Das Kind kann somit selbstbestimmen mit wem, wo es spielt, den Ort des Spiels bestimmen, ebenso den Spielverlauf, den Inhalt, die Spieldauer und das Spieltempo. Das „Freispiel“ des Kindes stellt im Alltag bei uns die Haupttätigkeit dar.Wir als Erzieher*innen begleiten, unterstützen und sind Ansprechpartner im Freispiel.
Wir arbeiten nach dem situativen Ansatz und greifen die aktuellen Erlebnisse, Fragen und Interessen der Kinder auf. So wurde beispielsweise im Morgenkreis thematisiert, dass eine Taube gegen unsere Fensterscheibe geflogen war. Gemeinsam haben wir sie begraben. Etwa ein Jahr später entdeckte ein Kind die Knochen wieder – daraus entwickelte sich ein spannendes Projekt rund um Natur, Vergänglichkeit und den Aufbau eines Skeletts. Das Taubenskelett kann bis heute in unserer Kita betrachtet werden. Solche Alltagssituationen nutzen wir, um gemeinsam mit den Kindern zu lernen, zu forschen und ihre Neugier zu stärken.
Wir arbeiten nach einem teiloffenen Konzept. Die Kinder gehören zu einer festen Gruppe, können jedoch auch andere Räume nutzen. Unsere Gruppenräume dienen dabei gleichzeitig als Funktionsräume mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So wählen die Kinder ihren Spielbereich frei und können ihren Interessen selbstständig nachgehen.
Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Grundschule. Im Rahmen von Lesestunden und gemeinsamen Aktionen lernen die Vorschulkinder die Schule bereits vor ihrem Schulstart kennen. So wird der Übergang erleichtert und die Kinder können mit einem guten Gefühl in den neuen Lebensabschnitt starten.